Die Entdeckung der Langsamkeit

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eine Interpretation des Segelschiffes von John Franklin

Heute geht es um ein Buch, das mich etwas zum Nachdenken bewegt hat. 

Ich beginne mal mit einem kurzen Zitat aus dem Buch. Dieses beschreibt sehr gut den Hauptcharakter. 

 

„Schon in seiner Kindheit ist John Franklin langsamer als alle anderen Kinder in seinem Umfeld. Während seine Freunde einfach und ohne Probleme einen Ball fangen können und mit diesem spielen, ist John Franklin ein Außenseiter. Beim Ballspielen hat er nur eine Nebenrolle. So hält John stundenlang die Schnur des Ballspiels, während die anderen vergnügt und mit großer Freude ihrem Hobby nachgehen.“ (Sten Nadolny, Die Entdeckung der Langsamkeit).

 

Eine sehr kurze Zusammenfassung

 

Der Roman handelt von einem Mann, der seit er Kind ist, sehr langsam unterwegs ist. Im Denken, im Sprechen, im Fragen, im Beantworten, in einfach allen Bereichen. Er findet zum Beispiel die Beobachtung von Buchstaben spannender als das Lesen von Wörtern. 

In jungen Jahren beschließt er aus Trotz noch langsamer zu werden. Zeitweise denkt er, er wäre ein Riese, der sich einfach langsamer bewegt. 

Irgendwann entwickelt er eine Leidenschaft für das Meer und die Seefahrt. Das Ganze spielt im 18/19 JHD, in dem die Seefahrer die Welt erkunden. Er nutzt seine Langsamkeit um z.b. die Seenaviagtion genau zu studieren und sich über alles mögliche Gedanken zu machen und auf viele Fragen Antworten zu finden. 

Später wird er Kapitän auf verschiedenen Expeditionen in die Arktis. Ihn zeichnet, durch seine extreme Langsamkeit, eine große Ruhe und Gelassenheit aus. Er nimmt sich immer genügend Zeit für Antworten oder Entscheidungen. So übersteht er zum Beispiel auch eine schlimme Kältewelle und Hungersnot bei einer Expedition, obwohl sein Team jegliche Hoffnung aufgegeben hatte. Schlussendlich, kann er in seinen späten Lebensjahren nochmal auf eine Expedition zur Entdeckung der Nord-Süd Passage aufbrechen und diese meistern, auch wenn er dabei an einem Herzinfarkt stirbt. Sein Lebensziel hatte er erreicht und ging in die Geschichtsbücher der damaligen Zeit ein. 

 

Meine persönlichen Gedanken

 

Wer mich kennt weiß, dass ich ein eher schneller Mensch bin. In anderen Worten, ich bin öfters ungeduldig oder energiegeladen. Ich möchte Dinge angehen, am liebsten sofort. Wenn mir eine Idee in den Sinn kommt und ich diese für gut erachte, beginne ich sofort mit der Lösungsfindung.

Dieser Umsetzungsdrang hat sicherlich seine Vorteile. Jedoch merke ich, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann. Das ganze spiegelt sich natürlich auch im beruflichen Umfeld.

Ist man im Produktmanagement tätigt, merkt man sehr schnell, dass unterschiedlichste Leute unterschiedlichste Ideen haben. Jeder möchte natürlich sofort seine Idee umgesetzt haben. Auch wenn diese oftmals gute und wichtige Ideen sind, kann immer nur ein bestimmter Anteil umgesetzt werden.

 

Kurze Exkursion zum magischen Dreieck Zeit-Geld-Umfang

 

Die Umsetzung von Ideen brauchen Zeit. Und Zeit kann nur begrenzt durch andere Sachen ersetzt werden. Es gibt dazu das magische Dreieck. Das kennen sicher die meisten von euch. Im Grunde beschreibt es den Zusammenhang aus Zeit, Qualität und Umfang. Es besagt, dass man sich maximal auf zwei konzentrieren kann. Entweder wird etwas sehr schnell umgesetzt mit hoher Qualität. Dann entsteht aber nur ein Bruchteil des vollen Umfanges. Oder die Qualität leidet und es entsteht z.b. Software Code, der später überarbeitet werden muss. Ziel ist es aber alle Punkte in Balance zu halten. Stellt man wieder die Verbindung zum Thema Dauer / Zeit her, lässt sich feststellen, dass man die Zeit aber nie endlos kürzen kann. 

 

 

Übertragung auf das Produkt/Projektmanagement

 

Es gibt vermutlich eine maximale Geschwindigkeit, wie ein Projekt abgearbeitet werden kann. 

Man startet mit einer festen Vorstellung von Umfang, Zeit und Geld(/Ressourcen). 

Am Anfang startet das Team erstmal sehr langsam. Alles muss sich einschwingen. Dazu wieder ein kleiner Exkurs. 

 

Nach Tuckman, einem amerikanischen Psychologe gibt es 4 bzw. 5 verschiedene Teamphasen. Vermutlich haben die meisten auch schon davon gehört. Zu Beginn startet es immer mit einer Findungsphase, man lernt sich und die Umgebung kennen. Danach finden erste Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten statt. Gefolgt von einer Normierungsphase, bei dem sich das Team auf gewissen Regeln einigt. Jedes Teammitglied hat dann seine Rolle gefunden und es herrscht eine Akzeptanz untereinander. 

Erst dann erfolgt die Performing Phase, bei dem das Team richtig produktiv werden kann. 

Wer da mehr lesen möchte: Wikipedia. 

 

So halten wir also fest, um die maximale Geschwindigkeit zu erreichen, muss sich das Team durch verschiedene Phasen bewegen und durchleben. Das geht auch nicht innerhalb von kurzer Zeit.

Ist das Team jetzt noch über Standorte verstreut, braucht das vermutlich nochmal mehr Zeit. Wird das Team größer verändert, beginnt das alles von Vorne. 

 

Jetzt ist die nächste entscheidende Fragen, was setzt das Team in einem Zeitabschnitt um. 

Dabei kommt der Product Owner ins Spiel. Er definiert dabei die Userstories bzw. Aufgaben in priorisierter Reihenfolge. Er trägt also auch zur Teamperformance bei. 

 

Hier kommt jetzt wieder der Bezug zum Buch. Also Product Owner ist man ein Stück weit der Kapitän des Entwicklungsteams. Man gibt zumindest den Kurs vor. Man setzt die Ziele für die nächsten Etappen (Sprints) und versucht auf Kurs zu bleiben. 

 

Tritt man einen Schritt zurück, lässt sich für mich folgendes schlussfolgern. Dinge brauchen Zeit. Dies macht der Author des Romans sehr deutlich. Man kann gewisse Errungenschaften, wie die Entdeckung der Nord-West Passage in der Arktis nicht einfach überstürzen. Genau so brauchen bestimmte Entwicklungsphasen von Softwareprojekten eine gewisse Zeit. 

In unser heutigen Zeit, die recht rasch voranschreitet, ist es also wichtiger den jeh auch mal langsam, gelassen und besonnen zu werden. Sich Zeit zu nehmen und den Kurs bestimmen und die Segel setzen. 

 

Also genießt den Sonntag, nehmt euch ein paar Minuten und überlegt, wo ihr Segel setzten könnt. Ergänzt mit etwas Langsamkeit und Gelassenheit.

 

Ein guter Start in die Woche

Alkly

 

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Eintrag 20: Zeichnung: Frankfurt aus dem ICE

Zu meinem 20. Eintrag auf Alkly.de wage ich etwas. Ich nehme euch in die Welt von Alklys spontanen, schnell gekritzelten Skizzen. 

Auf den ersten Blick mag man sie vielleicht belächeln, das ist auch völlig in Ordnung. 

 

Es zeigt aber den Blick aus dem ICE in die Frankfurter Innenstadt. Durch die geschwungenen Linien möchte ich die Geschwindigkeit und Unruhe der Stadt darstellen. Trotz allem bilden im Hintergrund massive Hochhäuser, typisch für Frankfurt, eine stabile Basis. 

 

Allgemeine Blog Gedanken, Rückblick

Ich persönlich hätte vor einem Jahr noch nicht gedacht, dass ich wirklich einen Blog veröffentliche. Nun ist es doch geschehen. Nach nun 20 Einträgen kann ich einen kleinen Rückblick geben.

Es ist wirklich harte Arbeit. 

Die Zeit für Einträge zu finden ist manchmal echt knapp. Oftmals musste mein Sozialleben am Sonntag darunter leiden. 

Das muss ich in Zukunft noch besser in meinen Alltag, abseits vom Sonntag einplanen. 

Schreiben ist nach wie vor immer eine Herausforderung für mich. Ich arbeite aber daran. 

 

Die Skizzen machen mir nach wie vor Spaß. Ich möchte sie in Zukunft aber mehr auf mein Post abstimmen. Sonst macht das beides in einem Beitrag nicht sehr viel Sinn. 

 

Danke auch für eure zahlreichen Klicks und hin und wieder Kommentare in Facebook/Posts. 

 

Ihr dürft gerne weiterhin Themen vorschlagen, am besten unter Kontakt

 

Infos zu Blog

Ich habe die letzten Tage angefangen, den Blog etwas zu optimieren. (erste Landingpage, Favicon, Rss Link)

Ich werde mich in Zukunft noch mehr auf das Thema Product Owner fokussieren, aber immer mal wieder etwas übergreifendere Themen vorstellen. 

Es gibt eine nun auch eine Übersicht aller Skizzen: Zeichnungen.

 

 

Eine gute Woche

Alkly

 

 

 

 

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Frage immer erst nach dem Warum

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Ein Kompass.

Warum erreichen manche Unternehmen unvorstellbare Erfolge? Warum scheitern manche, die genau gleiche Marktchancen, Geld und Mitarbeiter haben? 

Warum kaufen wir manche Produkte und warum manche nicht? 

 

Mit diesen Fragen möchte ich heute das Thema „Warum“ angehen. Ich teile euch heute die Gedanken von Simon Sinek und seinem recht bekannten TED Talk

Das Ganze übertrage ich dann auf Scrum. 

 

Als Beispiel der Theorie wird Apple verwendet. Warum ist Apple so erfolgreich? Apple ist doch eigentlich auch nur ein anderer PC Hersteller? 

Nach der These von Simon Sinek ist der Hauptgrund hierfür, dass Apple gerade das „Warum“ genau weiß und erklärt.

Um das Konzept zu erklären, stellt er folgenden goldenen Kreis vor:      

 

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Zeit haben, Zeit nehmen - keine Antwort

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Handskizze vom Eiffelturm, erbaut von 1887-1889

 

Mich beschäftigt seid einiger Weile das Thema Zeit und Zeitdauer. 

Zeit im Bezug auf Projektfortschritt aber auch im Bezug auf die Freizeit. 

Dabei stellen sich mir unzählige Fragen. 

Heute möchte ich nur ein paar Fragen in den Raum werfen. Beantworten werde ich sie nach und nach. 

 

Wie lang darf etwas dauern?

Wie lang schätze ich, dass etwas dauert?

Was ist die richtige Zeit?

Wieviel Zeit nehme ich mir dafür?

Wieviel Zeit muss man sich dafür nehmen?

 

Der Eiffelturm wurde in knapp 3 Jahre erbaut.

Für die Skizze habe ich mir knapp 10 Minuten genommen.  

 

In einer Schulung hatte mal ein Referent eine spannenden Vergleich aufgestellt.

Man ersetzt in jeder Frage nach Zeit einfach den Begriff durch Leben.

Weil Zeit ist Leben. 

Das relativiert die Fragen von oben wieder etwas. 

 

Mit diesen Gedanken wünsche ich euch eine gute Woche. 

 

 

Viele Grüße

Alkly

 

 

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Der Umgang in Krisensituationen

chili hand skizze pen inc alkly.de
Eine getrocknete Chili. Entstanden für Geschenkgutschein für ein Essen

Mich beschäftigt seit kurzem das Thema Werte. Ich möchte euch meine Gedanken teilen.

 

Man liest in Büchern viel über Prozesse, Methoden und co. 

Also zum Beispiel: Wie setze ich meine Ziele? Warum benötige ich eine Roadmap? Was ist dies und jenes? Darüber habe ich auch die letzten Blog-Beiträge geschrieben. 

 

Die Frage, die sich mir aber stellt ist, was steckt hinter dem Vorhang. 

Was passiert, wenn die Lage ernster wird und es zu unangenehmen Situationen kommt.

 

Ich möchte hierfür das Beispiel von der Roadmap aufgreifen und etwas ausholen.

Letztes Mal hatte ich berichtet, dass man eine Roadmap als eine Art Weg für ein Ziel sehen kann. 

Nehmen wir mal an, man hat mit zwei Personengruppen zu tun. Personengruppe eins sind Kunden, Kooperationen oder Chefs. Zudem gibt es Personengruppe zwei, zum Beispiel die Entwickler. Also diejenigen, die die Roadmap umsetzen dürfen. 

 

Jetzt komme ich wieder auf meine Eingangsfrage zurück. Für was steht man?

Was sind meine Werte?

 

Ich behaupte, wenn alles gut läuft kommt man mit allen möglichen Wertesystemen durch. Jeder versteht sich, man kann oberflächlich bleiben. 

Spannend wird es erst, wenn etwas schief läuft! Was passiert, wenn ein einziger Plan nicht aufgeht? Wenn man sich verschätzt hat? Wenn Mitarbeiter ausfallen, Ideen und Hypothesen sich als falsch herausstellen? Dann wird es spannend. 

 

Meine Erfahrung ist, dass es sich lohnt, immer für die Wahrheit einzustehen. Egal in welchen Lebensbereichen finde ich, lohnt es sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einzustehen. Dies geht einher mit seinen Fehlern zu erkennen und zu bekennen. 

Oftmals ist dieser Schritt kein leichter. Kurzfristig scheint vielleicht einfacher, die „Unwahrheit“ zu sagen. Man schafft es vielleicht ein Kunden hinzuhalten. Am Ende kommt aber immer die Wirklichkeit raus. 

In abgeschwächter Form äußert sich das oftmals auch im Team. Es ist immer einfacher, die Schuld auf andere zu schieben. Manchmal ist dies vielleicht auch der Fall, dass andere etwas „verbockt“ haben. Doch auch ich ertappe mich, es mir manchmal zu einfach zu machen. Schnell ist das Team schuld oder dies und jenes. 

Ich möchte euch hier ermutigen, das Bestes zu geben. Arbeitet an euren Fehlern und gebt diese auch zu. 

 

Ich habe ein paar Fragen, die ich euch zum Nachdenken mitgeben möchte. 

Was zeichnet euch aus? 

Was wünscht ihr euch, dass man von euch denkt?

Gesteht ihr euch auch mal einen Fehler ein? 

Für was steht ihr ein, wenn es mal unangenehm wird?

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Berge

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Österreich, Vorarlberg, Blick vom Balkon.

Ich war übers Wochenende im Urlaub. Deshalb gibt es nur eine Skizze aus dem Urlaub!

 

Einen guten Start in die Woche

Alkly

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Die Produkt Roadmap - eine Reise.

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erste Schritte im Skizzieren von Architektur, ein infinity Pool mit Meerblick.

Im letzten Blogartikel habe ich euch die Findung einer Produktvision erklärt und berichtet, wie man eine Produktstrategie ableitet. 

 

Heute gehe ich kurz auf ein sehr kontrovers diskutiertes Thema ein. Die Roadmap.

 

Manche unter euch werden sicher denken: „Oh nein, eine Roadmap bei agiler Entwicklung. Das gibt es bei uns nicht!“ Und ja, man kann mit dem agile Manifest argumentieren (Das Agile Manifest sind grundlegende Werte für agile Softwareentwicklung, die 2001 von einigen vordenkenden Softwareentwicklern verfasst wurde): „Responding to change over following a plan“. 

Das ist alles schön und gut und die These ist erstmal richtig. Ich bin überzeugt, dass man trotzdem irgend ein Plan haben sollte. Warum ich das so sehen, möchte ich euch anhand eines Beispiels aus dem Buch von Roman Pichler (Strategize) erklären. 

 

Das Beispiel

 

Stellt euch vor, ihr wollt in den Urlaub nach Italien gehen. Das klingt einmal gut. Ihr habt also eine Vision. Dann wandelt ihr das ganze in eine Strategie um. Ihr möchtet nach Italien in der Nähe des Meers Urlaub machen. Nach einigen Überlegungen ist Februar. Ihr stellt fest, es wäre wünschenswert, wenn die Unterkunft mehrere Zimmer hätte. Nach weiteren Gesprächen zurrt ihr also die Strategie fest. Italien, Meer, große Unterkunft im Sommer. 

 

Einige Monate später, Sommeranfang. Das kam unerwartet. Egal, ihr steigt ins Auto und fahrt los. 

Jetzt wird es spannend! Wohin fahrt ihr? Ok vielleicht wisst ihr, Italien liegt im Süden. Also Kompass raus und nach Süden fahren. Plötzlich ist der Tank leer, kein Geld im Geldbeutel…. Kommt man so nach Italien? Vermutlich nicht. Selbst wenn man so nach Italien kommen würde, wäre die Unterkunft zufällti frei? Vermutlich auch nicht. 

 

Ich hoffe ihr merkt, auf was ich hinaus möchte. Um wirklich einen Urlaub in Italien zu machen, muss man mehrere Schritte machen um dort an zu kommen. 

Und hier kommt die Roadmap ins Spiel. Die Roadmap ist nichts anderes wie ein großer Fahrplan. 

Im März müsst ihr euch noch keine Gedanken über jede Autobahnausfahrt bis Italien machen. Jedoch müsst ihr vielleicht den Urlaub mit Kollegen absprechen und Unterkünfte suchen. 

Sprich im März wäre die Roadmap bis Italien sehr grob. Vereinzelt stehen da ein paar Infos drauf, jedoch ist es nur eine grobe Ausrichtung. Nach und nach werden die Details aber immer sichtbarer (planbarer) z.B. bis wann ihr euch eine Unterkunft buchen solltet. Irgendwann heißt es dann rechtzeitig das Auto zu packen, zu Tanken und los zu fahren. 

Jetzt möchte ich nochmal auf das Agile Manifest und die Aussage „Responding to change over following a plan“ zurückkommen. Während ihr im März eure Unterkunft plant, könnte so eine Änderung zum Beispiel sein: Ihr wollt doch eher in die Berge, weil es dort günstigere Unterkünfte gibt. Dann wäre das zum Beispiel eine Änderung, die ihr wieder in eure Roadmap integrieren könnt und vermutlich sogar die Strategie anpassen müsstet. 

 

Durch die Ausführung des Beispiels möchte ich euch ermutigen, auch bei trivialen Projekten oder super Agilen Teams doch nochmal über eine Roadmap nachzudenken. 

Sie hilft euch, euer Ziel im Auge zu behalten und nicht irgendwo auf dem Weg fest hängen zu bleiben. 

Wichtig ist, dass diese nicht in den Stein gemeißelt ist. Sie muss gepflegt, gelebt und interaktiv angepasst und aktualisiert werden.

Das kennt ihr vermutlich aus jeder Urlaubsplanung, wenn die Traumunterkunft doch belegt ist und eine Alternative gesucht werden muss ;)

 

Eine gute Woche

Alkly

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Warum Strategie wichtig ist.

Heute möchte ich euch die Erkenntnisse aus dem Buch "Strategize: Product Strategy and Product Roadmap Practices for the Digital Age" schreiben, das ich gerade lese. Aber starten wir erstmal mit einem Zitat:

 

„Doing the right thing is more important than doing the thing right“  Peter Drucker

 

In meiner sehr kurzen Erfahrung in der Software Entwicklung kann ich sagen, dass ich diesem Zitat voll zustimmen kann. Nun wie kommt man auf das „Richtige“?

 

Wie kommt man auf die richtige Produktstrategie? 

 

Bevor ihr euch Gedanken zur Produktstrategie macht, muss man einen Schritt zurück und sich die Frage stellen: Was ist eigentlich meine Vision?

Startet also damit, euch Gedanken über eine wirklich große Vision zu machen. 

Ihr erinnert euch an meinem Blog Post „One Big Thing?“. Dort ging es in erster Linie darum, sein großes Ziel pro Lebensbereich fest zu machen. Mit „groß“ ist damit ein wirklich großes und visionäres Ziel gemeint, das man nicht so eben erfüllen kann. Bei der Produkt Vision geht es um das gleiche nur eben für das Produkt. 

Eine Produktvision ist immer mit viel Arbeit verbinden. Sie ist aber die Grundlage einer guten Strategie. Warum das so ist, erläutere ich im nächsten Abschnitt.

 

Qualitätsmerkmale einer effektiven Vision 

 

Was zeichnet eine gute und effektive Vision aus?

  1. Sie ist groß!
  2. Sie wird geteilt.
  3. Sie inspiriert. 
  4. Sie ist präzise und knapp.

 

Im Buch gibt der Autor Roman Pichler ein Beispiel für eine Produktvision: Eine App zum Abnehmen entwickeln. 

Im Vergleich zu „Menschen helfen Gewicht zu verlieren“  oder „Eine App zum Abnehmen entwickeln“ ist die Vision „Menschen helfen gesund zu Essen“ aussagekräftiger und inspirierender. 

Zudem kann der Visionär im Laufe der Produktumsetzung auch sein eigentliches Produkt anpassen. 

Stellt sich zum Beispiel heraus, dass die App für gesundes Essen nicht gut funktioniert, könnte er auch ein gutes Buch schreiben. Seine Vision würde er dabei immer noch verfolgen und sie könnte ihn dabei immer noch inspirieren. 

Die Vision soll sich auch leicht erzählen und verbreiten lassen. Eine Vision kann vereinigt und verbündet für ein gemeinsames Ziel.

Wenn die Vision inspirierend ist, hilft es dabei motiviert zu bleiben. Somit lassen sich Täler auch eher überwinden. 

Präzise erklärt sich von selbst. Wenn die Vision ein 20 Seiten langer Text ist, wird sie keiner lesen und sich merken können. Hier gilt, auf den Punkt zu kommen. 

 

Ist die Produktvision alles? 

 

Mit der Produktvision ist die Grundlage geschaffen. Jedoch hilft es nichts, wenn ich mir nur eine Produktstrategie für meine Vision ausgearbeitet habe. Jeder, der einmal eine BWL Vorlesung hatte, wird sich erinnern. Eine Strategie ist meistens für eine langjährige Ausrichtung, größer als 5 Jahre. 

 

Ein Dozent hatte die Unterschiede anhand eines netten Beispiels erklärt:

Stellt euch ein Fußballverein vor. Die Vision wäre der Verein mit der besten Torquote der Welt zu werden. Die Strategie ist dann zum Beispiel der Einkauf eines bestimmten Trainers. Der Trainer zeichnet sich durch gewisse Charakterzüge und Stärken aus. Er wählt neue Spieler aus, passt Taktiken an und optimiert das Training. Dies wird er erstmal so anwenden. Man könnte jetzt seine Strategie, im Beispiel den Trainer, auch ändern. Jedoch kommt sowas normal nicht jeden Monat vor. 

Die Teambesprechung und die Vorbereitung für das Spiel ist die Taktik. Man kann den Gegner studieren und gewisse Muster erkennen und seine Spielzüge anpassen. 

Die „Operative“ / Das Doing ist das Spiel. Hier hat der Trainer wenig Möglichkeiten zur Einflussnahme. Er kann noch einzeln zu Spielern kommunizieren und die Pausen nutzen, aber die Taktik ist meistens gesetzt. 

 

 

Link zum Scrum 

 

Wir halten fest, wir haben unsere Vision. Eine kurze, inspirierende, ermutigende, große Vision. Aus dieser leiten wir uns unsere Hauptfunktionen, Märkte und Geschäftsziele ab: Die Produktstrategie. 

Jetzt geht es an die Umsetzung. Hier eignen sich beispielsweise eine Roadmap. Darauf gehe ich aber nächstes Mal ein. 

 

Eine Bemerkung noch am Rande. Wenn es um das Thema Produkt Strategie geht, spielt natürlich die Innovation des Produktes eine Rolle. Also setze ich eine komplett neue Idee um oder verbessere ich nur das, was auf dem Markt vorhanden ist. Dann gibt es ja so Themen wie Produktlebenszyklen und co. Das ist aber meiner Meinung nach ein eigener Blog-Beitrag wert. 

 

Kurze Theorie der Produktstrategie

 

Starten wir mal mit der trockenen Theorie über eine Produktstrategie. 

Eine Produktstrategie besteht aus 3 Teilen:  

 

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Lean Startup Teil 1- Business Ideen umsetzen

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Handskizze von einem Haus, manche werden es vermutlich erkennen.

Guten Tag liebe Blogfreunde,

 

heute beginne ich eine dreiteilige Serie über ein sehr spannendes Buch namens Lean Startup

Dieser Post heute ist für Personen, die Ideen haben und diese umsetzen. Das kann natürlich für Leute sein, die gerade ein Startup gründen aber auch Personen, die in der (Software)Entwicklung oder im Management bei Unternehmen tätig sind.

 

Der Begriff "Lean" ist sicherlich einigen bekannt. Der Autor hat sich an der Lean-Management-Methode inspiriert, z.B. die Verschwendung zu minimieren, kurze Durchlaufzeiten, etc. 

Der Autor Eric Ries verbindet mit seinem "Lean Startup" Ansatz dabei diesen Lean Gedanken mit der Agiler Entwicklung. Klingt für mich nach einer spannenden Methode, auf die ich hier weiter eingehen möchte. 

 

Auf diese Punkte gehe ich in diesem Blogpost ein:

  • Entrepreneurship gibt es überall. Egal ob man ein Gründer oder nur Mitarbeiter ist.
  • Entrepreneurship ist in erster Linie Management.
  • Das Startup/die Idee muss durch bestätigendes Lernen geprüft werden und für sich ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln. Zum Beispiel können durch regelmäßige Experimente und Tests Ungewissheiten geklärt werden. 
  • Das Startup/die Idee durchläuft immer und möglichst oft den Zyklus: Build, Measure, Learn. Also etwas Bauen, Messen wie es beim Kunden ankommt und dann daraus lernen und an der Idee feilen. 

 

Der Autor hat selber einige Startups im Silicon Valley gegründet und berichtet immer wieder von seinen Erkenntnissen davon. Mit Startup ist hierbei ein menschliches Zusammentun, das ein Produkt oder Dienstleistung bei ungewissen Randbedingungen entwickelt. Egal wie groß oder klein das Startup ist (Teil eines Konzerns oder eine Neugründung).

 

Er erzählt von unzähligen genialen Startups, die er scheitern gesehen hat. Oftmals, weil es seiner Meinung nach an einer Toolbox für Startups fehlt. Entweder haben Startups komplett keine Prozesse oder Hierarchien und enden im Chaos oder nutzen klassische Managementmethoden, die zu viel Overhead erzeugen. Vor lauter Bürokratie können diese dann keine Ideen schnell umsetzen. Mit diesem Buch möchte er für beide Extreme eine Antwort liefern.   

 

Das erste Problem der Ungewissheit. Startups haben meistens sehr ungewisse Randbedingungen. Dadurch sind sie verpflichtet, schnell und viel zu lernen und sich anzupassen. Das hilft dann dabei die Ungewissheiten etwas einschränken zu können und sich seiner Sache sicherer zu werden. 

 

Die Frage ist immer: Bringt die neue Funktion/Idee/Produkt wirklich einen Mehrwert für den Kunden? Und gibt es wirklich einen Markt für diese Funktion/Idee/Produkt? 

Das Lernen erfolgt dabei erstmal nach dem wissenschaftlichen Ansatz: Man stellt eine Hypothese auf und beschreibt wie man sich das Ergebnis vorstellt. Zum Beispiel habe ich eine Idee für ein Produkt und denke, jeder der die Idee hört, möchte das Produkt sofort kaufen.

Dann testet man seine Idee und beobachtet, wie Personen darauf reagieren. Das kann man beispielsweise durch eine spezifische Google Ads Werbekampagne testen und messen, wie oft ein Banner geklickt wird. Durch ein bestimmtes Verhalten / Ausgang, (Anzahl Klicks), kann man ableiten, ob seine Hypothese richtig ist. Dazu mehr im übernächsten Post.

 

Die Hauptaussage ist, möglichst früh mit seiner Idee auf den Markt zu gehen. Man erstellt einen einfachen Prototyp (MVP) und verkauft es am besten schon an zahlende Kunden. 

Das klingt sehr waghalsig, vor allem in Deutschland wo man alles bis ins letzte Detail erstmal geplant und abgesichert haben möchte. Warum schlägt der Autor so eine vielleicht naive oder unprofessionelle Methode vor?

Der Grund ist einfach. Durch das schnelle "auf den Markt bringen" erhält man sehr schnell Feedback, ob die Idee in die richtige Richtung geht. Natürlich ohne, dass man Millionen an Entwicklungsaufwand reingesteckt hat. Stellt sich in so einer frühen Phase schon raus, dass kein Kunde nur irgendein Interesse dafür hat, muss man nochmal an seiner Idee feilen. Vermutlich gibt es unzählige Startups und Produkte von Großkonzernen, die am Ende keiner gekauft hat, obwohl sehr viel Aufwand in die Entwicklung reingesteckt wurde. 

 

Warum ist das so? Zu Beginn hinter jedem Startup steckt ja erstmal eine Idee. Eine/mehrere Personen denken, dass sie eine Idee haben, um ein Problem zu lösen. Erstmal ist das eine These, die sich auf Behauptungen beruft. Sprich, man handelt in kompletter Unsicherheit über den Erfolg und hat keine Gewissheit, ob überhaupt jemand die Idee benötigt und das Problem lösen möchte.

Der Gedanke vom "Lean Startup" ist, möglichst schnell diese Behauptung zu validieren und bei Bedarf anzupassen. Das heißt nicht immer seine Vision über Bord zu werfen, sondern die abgeleitete Idee aus der Vision anzupassen. Vielleicht heißt es auch nur, dass ein kleineres Feature angepasst werden muss. Das Ganze sollte nun sehr früh und sehr regelmäßig geschehen. 

 

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Das eine große Ziel umsetzen

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Heute liegt Schnee in Deutschland, deshalb habe ich mich an einer Winterlandschaft probiert.

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10 Mal Mehr vs 10% Mehr

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Ein interpretierter Ausblick über Reichenbach Fils 16/17

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Design Sprint & meine Erfahrungen

Hallo Liebe Blog Freunde,

wow meinen Blog habe ich jetzt schon seit über 2 Monate. Ab heute lasse ich die Wochenzählung im Titel weg.

Fast immer habe ich Sonntags etwas neues gepostet, trotzdem ist es immer noch eine schöne Challenge. Etwas zu malen und zu schreiben ist eine schöne Abwechslung. 

Vielen Dank für die Kommentare auf Facebook und hier im Blog. 

Heute habe ich eine schlichte Interpretation der Grippe im Stall/ Weihnachtsgeschichte gezeichnet. 

Jetzt wünsche ich euch etwas verspätet erstmal gesegnete Weihnachten!

 

Heute schreibe ich über den Design Sprint. Dieses Thema beschäftigt mich schon längere Zeit. Zum ersten Mal bin ich vor einigen Monaten durch einen UX Desigern auf das Thema gekommen. 

Beim Design Sprint geht es darum, ein (Unternehmens-)Problem durch schnelles Entwerfen, Prototyping und Testing zu lösen. Es ist eine Ansammlung von verschiedenen Methoden und Tools, um innerhalb von einem festen Zeitraum dieses Problem zu lösen. Wichtig ist dabei der fixe Zeitrahmen um eine gewisse Pflicht & Verbindlichkeit zu erreichen. 

Das ganze wurde von Google Ventures entwickelt und wird dort wohl sehr aktiv und erfolgreich bei verschiedensten Stardups eingesetzt. 

Das spannende ist, dass das Team dabei aus verschiedensten Personengruppen bestehen muss. Z.B. Marketing & Vertrieb, Entwicklung, Visionär, Produktmanagement. 

 

Die 5 Tage gliedern sich dabei in

  • Understand (verstehen)- Am ersten Tag versucht man den Kunden zu verstehen und genau das Problem, was man lösen will zu definieren. Da malt man sich z.B. eine Karte, die den Weg des Kunden beschreibt. Das Ganze wird durch Kundeninterviews nochmal kritisch hinterfragt bzw. bestätigt. 
  • Diverge (auseinander gehen)- Dann darf man kreativ werden. Jetzt geht es darum, sich erstmal durch andere Lösungen inspirieren zu lassen. Danach skizziert man verschiedene Ideen auf ein Papier. Dies erfolgt teilweise in Gruppen, teilweise allein. 
  • Converge (zusammen kommen) - Am dritten Tag erfolgt die Bewertung und Auswertung der unterschiedlichen Ideen. Spannend hierbei auch eine Methode namens silent critic (http://bit.ly/2iz2DKL). Dabei wird jede Idee wie in einem Museum aufgehängt und jeder muss sich still alle Ideen anschauen und durch Aufkleber bewerten. Es darf nicht gesprochen werden, Fragen werden via Post-it an die Wand gehängt. Dann erfolgt eine offene Feedback Runde und die finale Entscheidung. Diese Idee wird dann über ein z.B. Storyboard weiterentwickelt.
  • Prototype - Am vierten Tag wird die Idee als Prototyp zum Leben erweckt. Das kann z.B. durch Mockups entstehen oder interaktive Klick Dummys. z.B. https://moqups.com/
  • Test - Am letzten Tag wird die Idee dann mehreren Kunden vorgestellt und getestet. Dadurch erhält man Feedback, ob die Idee wirklich den Kundennutzen entspricht. 

Man erhält also ein vollständigen Prototypen mit Storyboard einer Idee, die bereits am Kunden ohne viel Entwicklungsaufwand getestet wurde. Zudem sind alle wichtigen internen Stakeholder vertreten und haben an der Idee mitgewirkt. 

 

Meine Erfahrung damit:

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal diese Methode mit einem Team eingesetzt. 

Nach diesem ersten Pilot kann ich berichten, dass der Design Sprint ein wirklich guter Ansatz ist, um Unternehmensprobleme zu lösen. Er kombiniert dabei Methoden vom Design Thinking https://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking mit dem Scrum Prozess. 

Man erhält einen soliden Prototyp mit Storyboard, den alle akzeptieren. Somit eine optimale Grundlage für eine Umsetzung durch das Software Team. 

 

Lessons learned:

  • Vor Weihnachten hatten wir leider nicht die Möglichkeit, das ganze 5 Tage zu machen. Wir haben es auf ca. 2,5 Tage reduziert. Als lessons learned kam aber klar raus, dass man sich mehr Zeit nehmen muss. Mindestens 3 volle Tage für "kleinere" Probleme. 
  • Am Anfang ist es ratsam, mehr als einen Kunden zu befragen und sich telefonisch mindestens 45 Min Zeit pro Kunde zu nehmen.
  • Wenn man die Methode zum ersten Mal anwendet, muss man genügen Zeit einplanen um alle neuen Tools vorzustellen. 
  • Es ist wichtig, dass immer alle des Teams anwesend sind. Somit wissen alle bescheid um was es genau geht und was dabei entstehen soll. 
  • Bevor es in eine Einzelarbeitsphase (Tag 2) der Ideengenerierung geht, muss zudem genau definiert werden, was als Ergebnis von jedem erwartet wird. z.B. ist es nur ein Screenshot der Idee, oder ein Storyboard oder eine Map mit Klicks, die der Nutzer durchführt? 
  • Leider konnten wir kein Kundeninterview am letzten Tag vornehmen. Es bietet sich schon an diesen Termin frühzeitig zu blockieren. 

 

Wer mehr darüber lesen möchte:

die englische Seite von Google dazu: http://www.gv.com/sprint/

ein deutscher Blogeintrag darüber http://t3n.de/news/google-product-design-sprints-557076/

Dieses Buch fasst alles sehr gut zusammen: http://amzn.to/2i2AyL7

 

Falls ihr Fragen dazu habt, gerne eine Mail oder ein Kommentar. 

 

Viele Grüße

Alkly

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W9 - Engpasstheorie & Scrum (Buchrezension)


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W8 - Basis Übungen Teil 2

Liebe Blog Freunde,

 

Inhaltlich macht mein Blog leider wenig Fortschritte. Das tut mir leid. 

Aber ich übe weiter Basis Formen, diesmal etwas komplexer -> Berge. Habe ein cooles Tutorial auf Youtube gefunden. http://bit.ly/2gV81Xm 

 

Um den Blog wirklich mit Inhalt zu füllen, muss ich mir unter der Woche Zeit nehmen. 

Das geht leider nicht Sonntags. 

 

Viele Grüße und eine Gute Woche. 

Alkly

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W6 meine Beispielblogs Part1

Liebe Blog Freunde,

Danke für eure konstanten Besuche und das Feedback. Es macht echt spaß regelmäßig zu zeichnen, obwohl es mit jeden Sonntag echt Überwindung kostet. 

Heute habe ich die Zeit genutzt um etwas Schattierung und Basis Geometrie zu üben. 

 

In Woche 3 hatte ich euch euch über die Erstellung des Blogs geschrieben. 

Nun habe ich schon einige Blogs abonniert und finde es spannend, neues davon zu lernen

Hier meine Scrum Blogs: 

 

http://blog.crisp.se/

http://agileforall.com/agile-blog/

http://www.romanpichler.com/

https://www.scruminc.com/

 

Viele sind Seiten von Beratern, das merkt man ab und zu am Inhalt. Sie verweisen dann auf "premium" Inhalt. Das finde ich schade, verstehe aber, wenn sie sich selbst vermarkten müssen.

Inhaltlich sind einige Artikel inspirierend.

 

Nächste Woche detailliere ich dann mein Blog Content mehr aus. 

 

 

Viele Grüße und eine gute Woche

Alkly

 

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Woche 5 Alklys weitere Gedanken zum Blog

Hallo liebe Blog Freunde,

heute hat unsere WG die Weihnachtszeit eingeläutet. Auf einem Weihnachtsmarkt im PSH in Reichenbach haben wir diese tolle Dekoration gekauft. Es handelt sich dabei um zwei Stücke Holz und so ein Teelicht. Klasse! Ihr seht oben die Handskizze. Ich finde sie immer noch nicht super, jedoch habe ich diese Stücke Holz 4! mal gezeichnet, bis einigermaßen die Proportionen gestimmt haben. 

 

Meine Gedanken zum inhaltlichen Teil des Blogs nehmen langsam Formen an.

Ich werde vermutlich Themen aus meinem Alltag des Software-Projektmanagements berichten. Dort beschäftige ich mich immer wieder mit Komplexität, dem MVP (minimum viable product), Design Sprints, Scrum, agile Roadmapplanung, etc.  

 

Das klingt ziemlich nach einer Nische, aber Nischen sind genau das Richtige! Ihr erinnert euch vielleicht an den Eintrag von Woche 3. Dort hatte ich euch berichtet, dass erfolgreiche Blogs sehr oft eine Nische besetzten. 

Mich interessieren die Themen sehr, da ich seit ca. einem halben Jahr intern die Abteilung gewechselt habe. Weg von der Fabrikplanung hin zur Softwareentwicklung. 

 

Einen guten Start in die Woche

Alkly

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Woche 4 - Alkly war im Urlaub

kirche Mauritiuskirche Reichenbach fils
Mauritiuskirche Reichenbach Fils Oktober 2016

Liebe Blog Freunde,

 

dieses Wochenende war ich im Urlaub. Zumindest zwei Tage in einem schönen Hotel in Reutlingen. Deshalb gibt es diesmal keinen langen Text und kein Auszug aus einem Buch. 

 

Als heutiges Bild seht ihr eines meiner ersten Handskizzen vom Oktober 2016. Die Skizze habe ich gezeichnet, da ich für einen Flyer ein Bild brauchte. Ich habe im Internet keine passenden Fotos von Kirchen gefunden. 

Deshalb dachte ich, zeichne es einfach mal von Hand ab. So fing alles an.

Die Proportionen sind in der Skizze noch ab und an falsch. Vielleicht zeichne ich die Kirche in ein paar Monaten noch mal , dann sieht man hoffentlich eine Steigerung ;)

 

Wenn ihr Motive habt, die ich mal zeichnen soll, schreibt es in die Kommentare! 

 

Eine gute Woche

Viele Grüße 

Alkly

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Woche 3 - Wie und Warum startet man einen Blog

Golden Gate Bridge Handskizze Multiliner 0.7 schwarz weiss copic alkly draft san Francisco SF
Golden Gate Bridge Handskizze Multiliner 0.7

An diesem eher tristen Sonntag habe ich mich für etwas herausforderndes entschieden. Die Golden Gate Bridge. Ich finde dieses Bauwerk sehr inspirierend, da es 1937 gebaut wurde. Ganz ohne CAD oder Hightech Rechnern. Trotzdem steht es heute immer noch und ich bin jedes mal beeindruckt, wenn ich über diese Brücke laufe oder fahre. Respekt an diese Ingenieurskunst. 

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Woche 2 - das Ziel des Blogs, der Drang zum lesen.

Ein Blick auf das Kloster Schöntal.

Wer sich fragt, warum ich in einem Kloster war: Die DHBW Master Vorlesung startet dort mit einem 3 Tägigen Kickoff. War echt mal spannend in einem ehemaligen Kloster zu sein. 

 

Ich freu mich heute, mit euch meine neuen Erkenntnisse zu teilen. Die eigentliche Challenge ist es ja für mich, jede Woche ein Bild zu zeichnen. Jedoch dache ich mir, muss der Blog noch ein größeren Mehrwert haben für meine Leser. Ich teile euch meine neusten Erkenntnisse aus (Sach-)Büchern oder Artikel, die ich gelesen habe. Dann könnt ihr entscheiden, ob ihr das Buch lesen wollt oder nicht. Erstes Thema, wie startet man einen Blog. Mehr dazu später.

 

Wie kam ich eigentlich zum Lesen?

Vielleicht kurz zu meiner Historie zum Lesen. Wer mich kennt weiß, dass ich als Kind / Jugendlicher eigentlich gar nichts gelesen habe. Selbst in Deutsch konnte ich mich nur manchmal für die Zusammenfassung der Pflichtlektüre aufraffen. Leider hat sich das auch an meiner genialen Rechtschreibung und Deutsch Note im Abi niedergeschlagen. Anyway. Nun sind ein paar Jahre vorbei und ich kann behaupten, ich lese mittlerweile gern. (deutsche Rechtschreibung immer noch nicht so gut)

Angefangen hat es während dem Studium als Wirtschaftsingenieur, als ich regelmäßig Zeit im Zug hatte. Und nur auf dem IPad spielen kann wohl auch nicht der optimale Zeitvertreib sein, warum also nicht einfach anfangen zu lesen? 

Wichtig ist dabei etwas zu lesen, was einem Spaß macht oder etwas bringt fürs Leben. Also entweder etwas zur Erholung oder Freude, oder etwas, von dem man lernen kann. Das ist meine Motivation.

Zu Beginn war es bei mir hauptsächlich um etwas neues zu lernen. Konkret irgendwelche Wirtschaftsmagazine. Während dem Studium ist man ja mehr oder weniger verpflichtet, recht viel zu lesen. Somit konnte ich mein Gewissen etwas beruhigen. 

Nach dem Studium kam dann die Erkenntnis, dass lesen eigentlich gar nicht so blöd ist. 

 

Warum lese ich viele Sachbücher?

Nach meinem Studium hatte ich das Gefühl, erstmal nur im Job die "tägliche Arbeit" zu erledigen. Mir fehlte aber das Gefühl, etwas zu Lernen, was über mein aktuellen Tellerrand geht. Also etwas, das ich nicht sofort im Geschäft anwenden kann oder benötige. 

Hinzu kam, dass ich geschäftlich sehr viel im Ausland war. Bei langen Reisen im Flugzeug hat man viel Zeit um Filme zu schauen, oder eben die Zeit etwas Sinnvoller einzusetzen -> lesen.

 

Inspiriert hat mich dabei auch eine große Bücherwand im Flughafen von San Francisco. Dort gab es unzählige Klassiker der US Business Literatur. 2015 und 2016 hatte ich dort oft die Chance auf ein Flug zu warten. Dies habe ich genutzt. Einige davon habe ich mittlerweile auch gelesen ;) 

 

 

Ich möchte euch nun auf eine Reise mitnehmen, zu Büchern die ich gelesen habe und von denen ich euch berichte. 

 

Da ich ja aktuell einen Blog starte, dachte ich mir, muss ich mir natürlich erstmal ein Buch zum Thema Blog starten lesen. 

Nächsten Sonntag berichte ich euch meine Erkenntnisse aus dem Buch 

-> Link zu Woche 3 

 

Erfolgsfaktor Bloggen von Markus Cerenak: http://amzn.to/2eROqU7

 

Bis bald,

Alexander 

 

 

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Hallo Welt

Mein erster Eintrag - erste Wochen Challange

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