Der Umgang in Krisensituationen

chili hand skizze pen inc alkly.de
Eine getrocknete Chili. Entstanden für Geschenkgutschein für ein Essen

Mich beschäftigt seit kurzem das Thema Werte. Ich möchte euch meine Gedanken teilen.

 

Man liest in Büchern viel über Prozesse, Methoden und co. 

Also zum Beispiel: Wie setze ich meine Ziele? Warum benötige ich eine Roadmap? Was ist dies und jenes? Darüber habe ich auch die letzten Blog-Beiträge geschrieben. 

 

Die Frage, die sich mir aber stellt ist, was steckt hinter dem Vorhang. 

Was passiert, wenn die Lage ernster wird und es zu unangenehmen Situationen kommt.

 

Ich möchte hierfür das Beispiel von der Roadmap aufgreifen und etwas ausholen.

Letztes Mal hatte ich berichtet, dass man eine Roadmap als eine Art Weg für ein Ziel sehen kann. 

Nehmen wir mal an, man hat mit zwei Personengruppen zu tun. Personengruppe eins sind Kunden, Kooperationen oder Chefs. Zudem gibt es Personengruppe zwei, zum Beispiel die Entwickler. Also diejenigen, die die Roadmap umsetzen dürfen. 

 

Jetzt komme ich wieder auf meine Eingangsfrage zurück. Für was steht man?

Was sind meine Werte?

 

Ich behaupte, wenn alles gut läuft kommt man mit allen möglichen Wertesystemen durch. Jeder versteht sich, man kann oberflächlich bleiben. 

Spannend wird es erst, wenn etwas schief läuft! Was passiert, wenn ein einziger Plan nicht aufgeht? Wenn man sich verschätzt hat? Wenn Mitarbeiter ausfallen, Ideen und Hypothesen sich als falsch herausstellen? Dann wird es spannend. 

 

Meine Erfahrung ist, dass es sich lohnt, immer für die Wahrheit einzustehen. Egal in welchen Lebensbereichen finde ich, lohnt es sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einzustehen. Dies geht einher mit seinen Fehlern zu erkennen und zu bekennen. 

Oftmals ist dieser Schritt kein leichter. Kurzfristig scheint vielleicht einfacher, die „Unwahrheit“ zu sagen. Man schafft es vielleicht ein Kunden hinzuhalten. Am Ende kommt aber immer die Wirklichkeit raus. 

In abgeschwächter Form äußert sich das oftmals auch im Team. Es ist immer einfacher, die Schuld auf andere zu schieben. Manchmal ist dies vielleicht auch der Fall, dass andere etwas „verbockt“ haben. Doch auch ich ertappe mich, es mir manchmal zu einfach zu machen. Schnell ist das Team schuld oder dies und jenes. 

Ich möchte euch hier ermutigen, das Bestes zu geben. Arbeitet an euren Fehlern und gebt diese auch zu. 

 

Ich habe ein paar Fragen, die ich euch zum Nachdenken mitgeben möchte. 

Was zeichnet euch aus? 

Was wünscht ihr euch, dass man von euch denkt?

Gesteht ihr euch auch mal einen Fehler ein? 

Für was steht ihr ein, wenn es mal unangenehm wird?

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