Das eine große Ziel umsetzen

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Heute liegt Schnee in Deutschland, deshalb habe ich mich an einer Winterlandschaft probiert.

Hallo liebe Blog Freunde, 

mein zweiter Post im neuen Jahr ist wieder durch ein Buch inspiriert, dass ich letztes Jahr im Flughafen von San Francisco gekauft habe. In einem meiner ersten Blogbeiträge hatte ich ja erwähnt, dass ich immer Zeit am Flughafen hatte, um die neusten Ami Motivation/Managementbücher zu begutachten.

 

Heute stelle ich euch Erkenntnisse von The One Thing von Gary Keller vor.

Im letzten Blogartikel hatte ich ja über große Ziele geschrieben. Jetzt knüpfe ich thematisch daran an. 

Dabei möchte ich folgende Fragen beantworten:

Was ist mein großes Ziel? Wie setzte ich große Dinge um?

 

Ich persönlich habe das Problem, dass ich immer tausende Ideen habe, die ich am liebsten sofort und alle parallel umsetzten möchte. Vermutlich können manche von euch das nachvollziehen. Da der Tag nur 24 Stunden hat, musste bzw. muss ich immer noch lernen zu fokussieren und Prioritäten zu setzen. Genau da zielt dieses Buch hin.

 

Fragestellung zur Zielfindung:

Zu Beginn wird einem die Frage gestellt, die ich auch dir stellen möchte:

"What’s the ONE thing you can do such that by doing it everything else would be easier or unneccessary?"

Also was ist die eine Sache, die du umsetzten kannst, sodass alles andere einfacher oder überflüssig wird? 

Die Frage zielt auf den Kern hin. Was kannst DU umsetzten, sodass alles andere einfacher wird? 

Jeweils pro Lebensbereich kann man so seine Ziele festlegen. Z.B. beim Projekt im Beruf, ein Geistiges-, Persönliches-, Beziehungs-, Gesundheits-, Geldziel. 

 

Dabei sollte es gerade um so ein 10-Fach Ziel wie im letzten Post gehen. Also wirklich große Ziele.

Mach dazu z.B. deine Augen zu und stell dir erstmal völlig übertrieben vor, wie du gern leben würdest. Wenn das wirklich dein Wunsch ist, leite dir daraus deine Ziele ab. 

Anmerkung: Es ist deutlich leichter darüber zu schreiben, wie es selbst für sich zu beantworten! 

 

Umsetzungstipp: Nehme dir Zeit, ein Blatt Papier oder ein digitales Notizbuch und schreibe für jeden Lebensbereich deine Ziele auf. 

Es können auch erstmal mehrere Ziele sein. Bitte keine Ziele, die du nächste Woche erledigen könnest. Denke an wirklich große Ziele, die dich persönlich oder auch fachlich herausfordern und dich wachsen lassen. 

 

Zielfestlegung:

Wie kommen wir dann zu unserem einen Ziel?

Schritt 1. die gute alte 80/20 Regel anwenden. Das Pareto Prinzip besagt, dass man mit 20% Aufwand 80% des Erfolges schafft. Es geht dabei nicht immer um die genaue Prozentzahl sondern vielmehr, dass man oft mit wenig Aufwand sehr viel erreicht. 

Also überlegt euch von eurer Liste, was ist das Ziel mit dem größten Impact? 

 

Du kannst dich nach deiner Motivation fragen. Der Autor beschreibt, dass Produktivität nur die Spitze eines Eisberges ist. Drunter steht unsichtbar die Priorität. Um wirklich Prioritäten festlegen zu können muss man die Bestimmung, die Absicht kennen (engl. Purpose).

 

Umsetzungstipp: Was motiviert dich wirklich? / Was treibt dich an das Ziel zu verfolgen? Schreibe es auf und werde dir klar darüber. Dann suche dir das wichtigste Ziel pro Lebensbereich raus, dass du verfolgen willst. In der Berufswelt können grobe Ziele auch vorgegeben sein, trotzdem kann man daraus sein persönliches Ziel ableiten. 

 

Zielumsetzung:

Das schwere an Zielen ist ja meistens die langfristige Umsetzung. Jetzt haben wir uns oben ein sehr großes Ziel gesetzt. Das wird einen erstmal erschlagen, wenn man das morgen anfangen möchte. 

Deshalb der Umsetzungstipp:

Leite dir aus deinem großen Ziel jeweils 5-Jahres, 1-Jahres, Monatliche und Wöchentliche Ziele ab! Daraus kannst du bestimmen, was du heute tun musst um dein eines großes Ziel zu erreichen. Bitte ausreichend Zeit dafür nehmen. Also was möchte ich langfristig erreichen? Was muss ich dafür in 5 Jahren getan haben? Wie muss dafür mein Jahresziel aussehen? Was teile ich mir jeden Monat ein, um mein Jahresziel zu erreichen? etc. 

 

Denkt dabei am Besten an Domino Steine, die sich gegenseitig anstoßen. Vom Täglichen bis zum sehr großen Ziel. Nur durch den kleinen, unscheinbaren Stein setzt sich der große in Bewegung. 

 

Als nächstes benötigt man aber eine Menge Disziplin um sein Ziel umzusetzen. Das kennt von euch vermutlich jeder, dass man am Anfang noch motiviert ist, aber sehr schnell keine Lust mehr hat. Wie schafft man nun langfristig sein Ziel zu verfolgen? Der Autor schlägt vor daraus eine Gewohnheit zu entwickeln. Nur so schafft man an etwas dran zu bleiben. 

Ich hatte über Gewohnheiten mal einen interessanten TED Talk von einem Stanford Prof gehört. Seine These war, dass man eine Gewohnheit am besten an ein bestehendes Ereignis anknüpft. Somit hat man einen Auslöser für die neue Gewohnheit. Wichtig ist, die neue Gewohnheit sollte ganz klein am Anfang sein. Somit ist die Schwelle der Umsetzung nicht sehr hoch. Dann gewöhnt man sich daran und kann die Gewohnheit ausbauen. Damit habe ich schon gute Erfahrungen gemacht. 

 

Umsetzungstipp: Suche dir einen Tag pro Woche, an dem du an deinem großen Ziel arbeiten möchtest.

IMMER Jede Woche den gleichen Tag, die gleiche Uhrzeit, gegebenenfalls auch Ort. Somit könnt ihr langsam eine Gewohnheit daraus entwicklen und sie nach und nach ausbauen. Blockiere dir diese Zeit via Kalendereintrag oder Erinnerung.

 

Für meinen Blog ist das zum Beispiel Sonntag Nachmittag. Ich male immer irgendein Bild. Somit fühlt es sich nicht mehr so sehr nach einer Pflicht an, sondern es ist eine Gewohnheit ein Bild sonntags zu malen. 

 

In gewissen Abständen, z.b. Monatlich, sollte man auch einen Blick auf seine Liste werfen und geg. Monatsziele oder Jahresziele anpassen & updaten. 

 

Und noch einen Umsetzungstipp:

 Verantwortet euch für eure Ziele bei z.B. bei Freunden. Bittet diese, dass sie euch regelmäßig danach befragen und euch unterstützen. Wie kommt ihr mit dem Ziel voran? Was hält euch dabei auf? 

 

Heute habe ich dazu auch nochmal einen interessanten Artikel auf diesem Blog geteilt bekommen. 

Der Author Lars Bobach gibt dabei eine konkrete Möglichkeit, sowas mit der App Trello.com umzusetzen. 

 

Dinge zur Zielumsetzung, die der Author noch anspricht:

  • Ganz wichtig bei der Umsetzung ist der Fokus. Multitasking funktioniert ja nur bedingt. Das ist ja mittlerweile bekannt. Also wenn ihr euer eines Ziel umsetzen wollt, schaltet die Ablenkung aus oder stumm... Im Berufsalltag ist sowas natürlich schwerer als Sonntag Nachmittag um ein Bild zu malen. 
  • Der Author sagt, dass durch die Konzentration auf eine Sache automatisch andere nicht mehr im Blick stehen und Chaotisch werden. Dazu ein nettes Zitat: 

"Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?" Albert Einstein 

  • Das Leben ist eine Counter Balance: Spannend finde ich auch, dass er sagt, dass die Arbeit langfristig geplant werden soll. Das Privatleben jedoch eher spontan stattfinden muss, da ein Ausgleich zwischen beiden Bereichen sehr wichtig ist. 
  • Jeder Mensch hat eine Willenskraft um etwas Umzusetzen. Sie ist eine Ressource die voll oder erschöpft sein kann. Wichtig ist, dass man damit vorsichtig umgeht. Wenn viel ansteht muss Willenskraft da sein, sprich man muss sie weise einteilen. 

Weiteres Lesen:

Schaut euch das Buch an:  The One Thing von Gary Keller 

Oder im Blog von Lars Bobach wie man es mit Trello umsetzt.

 

Ich hoffe ihr konnten die ein oder andere Anregung des Blogbeitrages mitnehmen,

euch einen guten Wochenstart

Alkly

 

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